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Ökonomischer Blödsinn mit dem ökologischen Feigenblatt – aber wir verstehen die Investoren

Immobilien im 8km Umkreis von Windanlagen erleiden Verluste. Umfangreiche Studien der Universitäten – Bochum, Dortmund, Essen und des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung bestätigen die schlimmsten Befürchtungen.

Immobilien im 8km Umkreis von Windanlagen erleiden Verluste. Umfangreiche Studien der Universitäten – Bochum, Dortmund, Essen und des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung bestätigen die schlimmsten Befürchtungen.

Die Universitäten und das RWI veröffentlichten ihre Untersuchung die auf 2.7Mio. Daten beruht. Das alarmierende Ergebnis beschreibt die negativen Auswirkungen auf den Immobilienwert bis 8km Abstand zu den Windturbinen. In der Spitze – ländlicher Raum, ältere Gebäude und 1km Umkreis verloren die Gebäude 23% an Wert.

Die während des Untersuchungszeitraumes  (bis 2015) gebauten Anlagen erreichen Spitzenabmessungen von 160m Höhe und 99m Rotordurchmesser. klick Es ist offensichtlich, dass bei den geplanten Turbinen in der Gemeinde Finnentrop (240m Höhe und den Rotordurchmesser von 170m) das Ergebnis noch desaströser ausfallen würde.

Weiterhin attestiert die 8km Einflusszone der Untersuchung, dass auch Orte wie u.a. Fretter, Ostentrop, Schönholthausen, Weringhausen und Finnentrop betroffen sind. Etliche Millionen Euro Wertverlust sollen den Menschen hier neben der Beeinträchtigung der Gesundheit, der Schädigung der Natur und des dörflichen Zusammenhaltes zugemutet werden.

Jeder Mensch in den betroffenen Orten kann nur hoffen,  zu denen zu gehören, die wenig sensibel auf Infraschall reagieren. Denn den Menschen, die gesundheitliche Schäden erleiden, bleibt oft nur die Flucht und der Verkauf der Immobilie. Und dann, dass hat uns die Studie gelehrt, erzielt man eben deutlich weniger Erlös, wenn man überhaupt jemanden findet, der freiwillig unter Windrädern leben will.

Bericht Focus klick

Die Studie – leider nur in Englisch. klick

 

Prof. Sinn :“ Es reicht nicht aus, dass wir uns schädigen, sondern es muss auch einen Effekt haben“

Dieses Zitat kommt in den Sinn, wenn man sich die „grünen Experten“ in Diskussionen antut.

Zumindest bemerkenswert ist, dass in öffentlichen Diskussionen die Speicherfähigkeit für erneuerbare Energien als Nachteil zumindest angesprochen wird. Die Befürworter der Windenergie haben dann auf dem Fuß Lösungen parat. Pumpspeicher, Batterien sind meistgenannte Technologien, die das Thema Speicherung dann auch schnell wieder in den Hintergrund stellen.

Rechnen wir doch mal nach – und keine Sorge man braucht nur die Grundrechenarten.

Über Europas größte Batterie in der Lausitz haben wir bereits berichtet. mehr hier

Dann bleiben scheinbar Pumpspeicherkraftwerke als die beste Option.

Zum Glück haben wir in der Gemeinde Finnentrop eine solche Anlage. Ausgelegt war das Pumpspeicherbecken in Rönkhausen für eine Kapazität von 690 MWh.

Nun nehmen wir mal nur die 11 (von aktuell ca. 30.000 Windrädern in D)  geplanten Anlagen in Serkenrode mit der Nennleistung von 53MW.

Die maximale Volllastspeicherzeit ist 690MWh/53MW = 13Stunden.

Und das gilt nur, wenn das Oberbecken bei der Speicherung komplett leer war und nach den 13 Stunden dann komplett voll ist.

Um dieses Problem zu entschärfen, ist das Rönkhausener Werk mit Kosten von 25Mio Euro saniert und die Speicherfähigkeit um sagenhafte 45MWh erweitert worden. mehr hier

Doch damit erhöht sich die Speicherkapazität der 11 geplanten Serkenroder Anlagen um ca. 54Minuten.

Spannend ist, dass beide Speichertechnologien, also die Erweiterung vom Pumpspeicher und der Bau von LI Ionenbatterien auf vergleichbare Kosten von 25Mio€ für ca. 50MWh kommen.

Da die beiden vorgestellten Varianten gerade investiert worden sind, entsprechen sie offensichtlich dem aktuellen Stand der Technik.

Damit kostet die Speicherkapazität von 1MWh ca. 500.000Euro an Investitionen. Folgekosten sind darin noch nicht enthalten.

Das wiederum bedeutet, dass wenn man nur eine Stunde Nennenergie einer 5MW Windturbine speichern will, Investitionskosten von 2,5Mio Euro anfallen.

Das natürlich eine Stunde keine Lösung für tagelange Flauten ist, ist logisch. Wollte man einen Tag zwischenspeichern, so wären die Speicherkosten pro Anlage bei 60Mio.€.

Wie aberwitzig diese Speicherdiskussion ist, zeigt dass dieser eine Tag einer Anlage in etwa doppelt so viel Investitionen kostet wie der gesamte Haushalt der Gemeinde Finnentrop im Jahr.

Wenn man das auf die in Europa bereits installierten Windenergieanlagen bezieht, so ist selbst von der Leyens Green Deal Billion Steuergeld lächerlich.

Aber vielleicht gelten ja ab sofort die Grundrechenarten nicht mehr – zumindest in Deutschland.

Windenergie – gibt es nichts Neues?

Zugegeben wir warten immer noch auf die Beantwortung der 85 Einwendungen gegen die Serkenroder Windplanungen durch die Verwaltung der Gemeinde.

Aber erfreulicherweise melden sich immer mehr herausragende Persönlichkeiten der jungen Deutschen Geschichte, die Tacheles reden.

Beispielhaft sind hier der bekannte Ingenieur und Wissenschaftsjournalist Jean Pütz und Prof. Sinn, der deutsche Ökonom und langjährige Chef des Ifo Institutes.

Des weiteren erzielt die Naturschutz Initiative e.V. beachtliche Erfolge zu Gunsten der Natur und Umwelt.

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Grünes Berlin – von wegen!

Da fordern die Schwarz-Rot-Grünen Politiker immer wieder die Menschen auf dem Land auf doch Windindustrie in ihren Wäldern zu dulden. Wie sieht es den eigentlich im Land Berlin aus? Da sollten doch die Damen und Herren mit guten Beispiel vorangehen. Noch dazu sind in der Rot / Rot / Grünen Landesregierung zwei Grüne Senatorin verantwortlich für Energie, Wirtschaft und Umwelt.

Doch wie nicht anders zu erwarten, wird hier  Wasser geredet und Wein getrunken.

Gerade einmal eine Nennleistung von 12MW sind im Land Berlin installiert. Das sind nicht mal 3 (drei!) Windräder von den 11 die in Serkenrode geplant sind.

Damit würden allein in Serkenrode 4 x (viermal) so viel Nennleistung installiert wie im hippen Berlin.

Das zum Thema Sankt-Florians-Prinzip oder wie die smarten, grünen Scooterfahrer in Berlin sagen würden: Not in my backyard.

Strategiewechsel im Planungsverfahren – wer kommt auf so eine Idee?

Die Sitzungsvorlage 125/2019 sollte sich jeder, der die Finnentroper Verhältnisse noch nicht kennt, einrahmen.

Da melden sich die Bürger mit 85 Stellungnahmen zur Planung zur Ausweisung der Windenergieanlagen, in der Hoffnung gehört und berücksichtigt zu werden.

Und wie ist der Reflex der Verwaltungsspitze auf dieses Bekunden des Bürgerwillens?

Man zieht in Erwägung, die eingeleiteten Verfahren einzustellen.

Offensichtlich „zieht man auch in Erwägung“, die 85 Stellungnahmen zu entsorgen und den Profiteuren der Windenergie ein laut schrillendes Zeichen zu geben.:“Kommt nach Finnentrop! Hier herrscht das Chaos, hier werden Strategien gewechselt – und hier binden weitere Planungen unnötig personelle Kapazitäten.“ Könnten nicht die Investoren die „Strategie“ so verstehen?

Welcher grundsätzliche Weg im Umgang mit dem Bau von Windturbinen der Richtige ist, sei dahingestellt! Aber das willkürliche Umschalten im laufenden Verfahren ist der Schlechteste.

Oder ist dieser Vorschlag die erste Retourkutsche wegen der chaotischen Benennung des CDU-Bürgermeisterkandidaten 2020?

Hat der jetzige Bürgermeister nicht ständig die Planung als Steuerungsmöglichkeit der Kommune als den besten Weg im Sinne der Bürger angepriesen?

Die Forderung der BI Gegenwind, der Nafinn und der Freien Wähler nach eigenen Gutachten wurden ja ständig mit der Mehrheit der CDU abgewiesen.

Nun noch einmal für´s Protokoll: Es ist nun  endgültig an der Zeit, die harten und weichen Tabuzonen in der Gemeinde Finnentrop zu benennen, eigene Gutachten in Auftrag zu geben und den 85 Stellungnahmen die Aufmerksamkeit zu gewähren, die sie verdient haben.

Daher ist es wichtig, am 17.12. an der Ratssitzung teilzunehmen und im Vorfeld die GROKO im Finnentroper Gemeinderat aufzuklären, was ein wiederholtes Nicken letztendlich für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde bedeutet.

Die Sitzungsvorlage klick

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Nun retten wir schon seit beinahe 20 Jahren das Weltklima. Den 2020 feierte das Erneuerbare-Energien-Gesetz runden Geburtstag.

Geplant war die Reduzierung der Treibhausgase und das mit geringen zusätzlichen Kosten.

Der damals verantwortliche grüne Umweltminister Trittin beschrieb die zusätzlichen Kosten vergleichsweise mit einer Kugel Eis im Monat.

Ein typischer Kostenansatz der Grünen, aber vielleicht sollten wir den Eisherstellern dankbar sein, dass die Preise nicht wie beim EEG um 4000% gestiegen sind.

Und zusammen hat uns dieser Spaß bisher  ca. 300.000 Millionen Euro gekostet.

Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Das Kostenmonster der s.g. nachhaltigen Stromerzeugung hat sich mittlerweile immer mehr verselbständigt. Netzentgelte rauf, garantierte Stromabnahme für Wind und Sonne schwächt die Gaskraftwerke und jetzt noch auf der Verbraucherseite 6000Euro für die Elektroautos und Milliarden für die bei uns längst verlorene Akkuherstellung.

Und damit die Gelddruckmaschine weiter wie geschmiert läuft, keulen wir mittlerweile Wälder, zerstören Landschaft und Natur, schädigen die Gesundheit von Mensch und Tier und wollen immer mehr, immer höher immer profitabler.

Und das Ergebnis von alledem? Kein Land bis auf Dänemark hat eine solche Dichte an Windkraftwerken wie Deutschland. Und jetzt könnt ihr raten wer die höchsten Strompreise Europas zahlt? Natürlich die Deutschen und die Dänen.

Das in Dänemark zumindest Regelungen zum Wertverlust von Anrainern und ein bürgerfreundliches Beteiligungsrecht die finanziellen Verluste der betroffenen Bevölkerung mildert, macht die Technik nicht besser, aber die Unterschiede zwischen wenigen Profiteuren und ganz vielen Verlieren geringer.

Und wo bleibt bei uns das viele Geld? Fragen wir doch mal die ehemalige Grünen Chefin Simone Peter die heute als Präsidentin dem Bundesverband Erneuerbare Energien vorsteht, der die Interessen der einschlägigen Industrie vertritt. Die jammert ob der Windflaute und der fehlenden Unterstützung.

Und was hat das ganze beim CO2 Ausstoß gebracht?

Die gesamten Maßnahmen und darin sind auch Dämmung von Häusern, Umstellung auf LED, effizientere Heizungen, verbesserte Motoren u.s.w. haben den deutschen CO2 Anteil pro Kopf seit 2000 um 10% von 10to  auf  9to reduziert.

Vergleicht man die wirtschaftlich  zweitgrößte EU Nation Frankreich, die nicht einmal 25% soviel  erneuerbaren Strom erzeugt, so haben die Franzosen im selben Zeitraum um 20% von 6 to/Einwohner auf 4,5to reduziert.

Und dabei zahlen wir 0,30€ pro KWh, die CO2 Vorbilder aus Frankreich 0,18€.

Grob vereinfacht zahlen die Franzosen die Hälfte für den Strom und verursachen dabei die Hälfte an CO2. 

Was geschah in den Nächten 19+20.11.2019?

Man muss nicht weit zurück schauen um die Wirklichkeit der deutschen Energiewende zu begreifen.

Am 19.11. gab es Deutschlandweit eine stürmische Nacht. Das Resultat: Die bestehenden Windkraftanlagen erzeugten 31,5GW Strom und damit mehr als die Hälfte des Bedarfs.

Genau 24 Stunden später – produzierten die gleichen Windturbinen lediglich 0,83GW.

Wenn wir nicht sprunghaft die Reserven aus Kohlekraft, Kernenergie und Gas hochgefahren hätten, wäre die Nacht am 20.11. geschichtsträchtig als „German Blackout“ in Erinnerung geblieben. Hätten uns nicht auch noch die tschechischen Braunkohle- und Kernkraftwerke massiv gestützt, wäre es nicht so geräuschlos abgegangen.

Daten : Frauenhofer Institut klick

Die Planung aus Kernenergie und Kohle auszusteigen und nicht zumindest deutlich in Gas zu investieren zündelt an der Substanz der deutschen Energiesicherheit. Aber wir – klar wir brauchen keinen Dreisatz und Physik haben wir abgewählt. Wenn wir unser Geld für immer mehr Windturbinen verpulvern, werden windstille Nächte zum Alptraum.

Wie wusste schon Wilhelm Busch:

Aus der Mühle schaut der Müller,
der so gerne mahlen will.
stiller wird der Wind und stiller,
und die Mühle stehet still.

So geht’s immer, wie ich finde,
rief der Müller voller Zorn.
Hat man Korn, so fehlt’s am Winde,
hat man Wind, so fehlt das Korn.

Das Märchen vom Riesenspeicher…

Stromspeicher als Lösung für den unsteten Windstrom werden ja nicht zuletzt in den lokalen Informationsveranstaltungen der Gemeindeverwaltung als Lösung angesprochen.

Doch wie weit ist die Speichertechnologie wirklich?

Zufälle gibt’s, die sind wie bestellt um den Wahrheitsgehalt der Windkraftprofiteure zu überprüfen.

Da sollen im oberem Frettertal 11 x 240m Anlagen in den Wald gestellt werden, die zusammen eine Nennleistung von  53,9MW liefern.

Und quasi zeitgleich soll in der Lausitz die „Big Battery“ , nach eigenen Angaben der größte Akkuspeicher Europas, mit einer Kapazität von 53MWh für 25Millionen Euro 2020 in Betrieb genommen werden.

Und jetzt rechnen wir doch einmal nach, wie lange die Batterie die Nennleistung der Serkenroder Anlagen überbrücken könnte.

Überbrückungszeit = 53MWh/53,9MW

Das Ergebnis ist  knapp eine Stunde.

Das heißt wenn wir die Nennleistung der Frettertaler Planwindräder zu Grunde legen und Räder und Speicher als geschlossenes System bewerten, gehen nach einer Stunde ohne Wind die Lichter aus!

Wenn nicht einmal der größte Speicher Europas die 11 geplanten Anlagen im Frettertal länger vergleichmäßigen kann, dann kann man die Behauptungen „wir müssen hier den Wald roden, damit wir etwas gegen den Klimawandel ausrichten können“ in die Klamottenkiste zweitklassiger Märchen für Kinder im Vorschulalter entsorgen.

Denn spätestens, wenn die Grundrechenarten gelernt sind, fliegt der Schwindel auf.

Und zu allem ökonomischen Unsinn, richten wir dann auch noch in Afrika und Südamerika  irreparable Umweltschäden an. Allein der Wasserverlust pro Tonne Lithium beträgt ca. 2.000.000l ganz zu schweigen von den unmenschlichen Arbeitsbedingungen beim Abbau von Kobalt.

Big Battery klick

Hier der Image Film zur Europas größten Batterie

https://www.youtube.com/watch?v=CotLxis1nkE