Archiv der Kategorie: Wind

Ökonomischer Blödsinn mit dem ökologischen Feigenblatt – aber wir verstehen die Investoren

Die Gemeinde Finnentrop beauftragt ein Gutachten!

Siehe da, Finnentrop kann doch Gutachten in Auftrag geben. Um es gleich vorab zu sagen, ein eigenes neutrales Gutachten zum Artenschutz entsprechend den Industrialisierungsplänen der Windinvestoren ist natürlich nicht geplant. Einsicht aufgrund vom mit 1500 Unterschriften kraftvoll dokumentierten Bürgerwillen, hat das wirklich jemand erwartet? Das passt nicht zum Selbstverständnis einer Machtstruktur, die seit Menschengedenken mit absoluten Mehrheiten regiert und sich vortrefflich eingerichtet hat.

Finnentrop lässt vielmehr die Verbreitung von Edelkrebsen im Fretterbach untersuchen. Einzeln gesehen sicherlich ein interessantes Vorgehen, aber in der Kombination der strikten Verweigerungshaltung eigener Gutachten, die ja vielleicht die hochfliegenden Windkraftpläne behindern könnte, ein klares Statement der Parteilichkeit. Fingerspitzengefühl gegenüber den enttäuschten Frettertalern? Keine Spur, verkrustete Machtstrukturen halt …. mehr hier

Berg Tabor-Messe im Freien

Eucharistiefeier am Sonntag, den 11. August um 11 Uhr in Weuspert/Finnentrop, 300 m Fußweg von der Kapelle aus. Sonntag nach dem Fest „Verklärung Christi auf dem Tabor“. Herrliche Kulisse auf die Sauerländer Berglandschaft.

Energiewende kann nicht heißen, Zerstörung unserer letzten Naturlandschaften.   Vermeintlich gute Lösungen zur Energiegewinnung durch Windindustrieanlagen würden Wald und Berge nachhaltig zerstören. Angesichts unseres bedrohten Lebensraumes möchten wir Schöpfung und Schöpfer feiern und uns für den Erhalt unserer einzigartigen Naturlandschaft Sauerland einsetzen. Eingeladen sind „alle Menschen guten Willens“.

An der Kapelle ist Parken möglich. Achten Sie darauf, was Sie sich gesundheitlich zutrauen können! Weusperter Bürger warten mit Würstchen und Getränken auf.  

P.Joachim Wrede, Kapuziner, Schliprüthen,

NAFINN e.V. und engagierte Bürger der Region

 

Vorher – Nachher Visualisierung

Wenn die Qualität der einzelnen Gutachten der Windkraftprojektierer der der von ihnen veröffentlichten Visualisierungen entspricht, dann spricht das Bände.

Wir werden diese nun Schritt für Schritt ergänzen, damit auch jedem Eigentümer klar wird, was er seinen Nachbarn, dem Wald und der Flora und Fauna antut.

Viele Fachleute beschreiben schon heute die Versiegelung von Flächen als einen wesentlichen Faktor, der für den Verlust der Vielfalt verantwortlich ist. Wir werden die Waldwege in unmittelbarer Nähe der Windindustriestandorte zeigen und mit den Strukturen, die in Rahrbach nach Errichtung der Windräder entstanden sind vergleichen. Dies geschieht als Fotomontage.

Die zwei, 200m hohen Windräder in Rahrbach vernichten nicht nur direkt Insekten und Bienen in großer Zahl, sondern sie rauben auch durch die bundestrassengleichen  Schotterstrecken den Lebensraum von naturbelassenen Waldwegen.

Beginnen wollen wir mit dem Standort der WEA2 Serkenrode:

Serkenroder Wald heute :

Serkenrode morgen?

Standort WEA2 Serkenrode als scrollbares 360° Bild (funktioniert nicht auf veralteten Betriebssystemen)

[vrview img=“https://finnentrop.net/wp-content/uploads/2019/05/wea2-Kopie.jpg“ ]

Warum kein zweites Gutachten?

Treffend brachte ein Bürger in Serkenrode die Situation, dass die Projektierer selbst die Gutachter beauftragen, mit folgendem Beispiel auf den Punkt: „Das ist so, als wenn bei einem Spiel zwischen Schalke und Bayern, Hoeneß Schiedsrichter wäre“.

Viele Betroffene fragen sich, warum die Gemeinde Finnentrop sich selbst keinen fachlichen Rat einholt? Das Misstrauen der betroffenen Bevölkerung gegenüber den Verantwortlichen wird durch die strikte Weigerung noch gestärkt. Oder befürchten die Akteure, dass das Ergebnis einer solchen Untersuchung contra Windenergie ausfallen könnte?

Die Ausführungen von Bürgermeister Heß zum Gutachter Professor Martin Kraft, der im Auftrag der Stadt Lennestadt die Situation auf schützenswerte Vögel untersucht hat, zeigen die persönliche Einstellung des Bürgermeisters überdeutlich. Mehr hier

Daher unser Appell an die Gemeinderäte. Nutzen Sie die Möglichkeiten einer zweiten Meinung um ihre Entscheidungen auf breiteren Boden zu stellen. Wie auch immer ein solches Gutachten ausgehen würde, es würde, da die Betroffenen sich ernst genommen fühlten, zu einer Deeskalation der Diskussionen führen.

1500 Unterschriften gegen die Errichtung von 240 m hohen Windkraftanlagen im Frettertal

Ein grandioses Signal der IG Gegenwind Frettertal, das zeigt, was die Menschen von den Plänen der Investoren halten. Dazu dann noch der Geniestreich der Frettertaler, ein führendes Mitglied der lokalen SPD mit ins Boot zu holen. Denn neben den Grünen sind die Genossen auf Bundes- und Landesebene die Hauptbefürworter für den zügellosen Ausbau der Windindustrie. Es wäre ein toller Erfolg, wenn sich die Fraktion der Finnentroper SPD geschlossen den Windkraftgegnern anschließen würden. Chapeau!  mehr hier

Die Geschichte vom windigen Oberbecken

Immer wieder wird langatmig erzählt, dass das Oberbecken „nicht nur in der Gemeinde Finnentrop, sondern in der ganzen Region“ die besten Voraussetzungen für die Nutzung der Windenergie bietet. Andere Gegenden, wie zum Beispiel die Berge des Biggetals bieten „schlichtweg schlechtere Bedingungen“.

Es ist ja auch so einfach zu glauben, denn wer schon mal den Rundweg am  Oberbecken gegangen ist, der weiß, dass es da „wie Hulle“ zieht. Doch einfach ist nicht immer richtig. Wenn man bedenkt, dass 240m Windräder immer hoch hinaus und so wie das Oberbecken ohne jeden Windschutz durch Vegetation oder umgebende Hügel frei den Kräften des Windes ausgesetzt sind, dann relativiert sich dieses subjektive Empfinden.

Und um dazu nicht auf BLA-BLA Aussagen angewiesen zu sein, gibt es online den Energieatlas NRW.

 https://www.energieatlas.nrw.de/site/planungskarten/wind

Klickt man da auf: Windhäufigkeit/Mittlere Windgeschwindigkeit und setzt den Haken auf 225m Höhe, wird die Aussage zum Oberbecken relativiert.

Die Pippi Langstrumpf Strategie sich die Welt so zu machen, wie sie einem persönlich am besten  gefällt hat ausgespielt.

Wir haben, die Gebiete mit der höchsten mittleren Windgeschwindigkeit bei 225mHöhe in folgender Grafik zusammengefasst und mit Markern belegt.

Klick hier zur Vergrößerung

Leserbrief zur „Info“ Veranstaltung in Lenhausen am 11.4.2019

Mein Fazit zur gestrigen Bürgerversammlung in Lenhausen: Warum will man die betroffenen  Bürger über die Windkraft am Oberbecken informieren, wenn doch schon im Vorfeld den Projektierern gesagt wird: „ Das Oberbecken können Sie sich eigentlich abschminken!“ Daher wohl auch keine Informationen über Risiken und Nebenwirkungen von WKA’s, die an einer Veranstaltung zur Bürgeraufklärung nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Ach, ich vergaß… Infraschall ist ja überall und immer da und wer den merkt ist ja… naja, lassen wir das!

Wir können also hoffen, dass unser „touristischer Höhepunkt“ Oberbecken unangetastet bleibt (was ich sehr befürworte) und dass man sich von da oben aus LIVE die Verschandelung des Frettertals anschauen kann, durch Windgiganten von 240 m. Also etwa auf Augenhöhe! (was ich absolut NICHTbefürworte!!!) 

Windkraft gehört nicht in unsere Wälder!!! Überlegt euch gut, was wir unseren Nachkommen hinterlassen!  

Nicole Daus, Ostentrop den 12.04.2019

Bürgerversamlung Lenhausen am 11.4.2019

Die Gemeinde Finnentrop plant eine Einwohnerversammlung
in der Schützenhalle Lenhausen für den 11.4.2019 um 18.30Uhr.

Das bestimmende Thema: Windkraft im Bereich des Oberbeckens.

Ausdrücklich eingeladen sind die Bürger aus Lenhausen, Frielentrop, Rönkhausen und Glinge. Andere sind auch willkommen.

Wenn man sich die Dimensionen der Anlagen anschaut, dann gibt es vielleicht bis auf die Orte im Biggetal keine „Anderen“.
Finnentrop, Weringhausen und Bamenohl liegen in weiten Bereich voll im Einzugsgebiet der Industrieanlagen in den Wäldern am Oberbecken. Warum Schönholthausen, Ostentrop und Wörden nicht dabei sind, ist unverständlich.
Denn diese Orte bekommen die volle Breitseite aus Infraschall und optischen Beeinträchtigungen. Welche Wirkung die Türme auf unsere gesamte Gemeinde ausüben, kann jeder selbst erahnen, der einen 360° Blick vom Oberbecken wagt.
Und wie würde dieser Blick wohl aussehen, wenn man „da oben“ auch noch auf einem 240m hohen Aussichtsturm stehen würde. Apropos Aussichtsturm, eine maßstabgetreue Montage zeigt wie mickerig der höchste Aussichtsturm weit und
breit auf dem Schomberg gegen die 240m Ungetüme wirkt.

Welche Möglichkeiten haben die Bürger gegen die Investoren der Türme aus dem fernen Hannover? Nichts fürchten
Windwärts und Co Mehr als Widerspruch und aufgebrachte Bürger, die nicht allen Unfug mit sich machen lassen. Nichts fürchten Politiker mehr, als die selbstbewussten Bürger, die klar definieren was man von ihnen erwartet.


Bericht LP