Eucharistiefeier im Freien „Bewahrung der Schöpfung“

am Sonntag, dem 12. August um 11:00 Uhr in Weuspert

(Sonntag, der auf das Fest der Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor, folgt)

Wie im letzten Jahr (auf der Homerthöhe) geht es um Natur und Umweltschutz. In einer Gesellschaft, die auf materiellen Gewinn ausgerichtet ist, gehen die Beziehung zur Natur und zum Schöpfer des Lebens verloren.

Vermeintlich gute Lösungen zur Energiegewinnung führen in neue Probleme.

In einem Gottesdienst mit Segen möchten wir – Schöpfung und Schöpfer –  in ihrer Einheit und ihrer zentralen Bedeutung für alles Leben feiern und Kraft schöpfen, um uns für den Erhalt der herrlichen Naturlandschaft Sauerland einzusetzen.

Ort: Weuspert zwischen Obersalwey und Schönholthausen gelegen. Von der Kapelle aus Fußweg in südliche Richtung (ca.250m) bis zum Kreuz auf der Höhe, dann links abbiegen und weitere 200 m gehen bis zur Bergwiese.

Der offene Platz bietet eine wunderbare Aussicht bis hin zum Rothaargebirge.

Die Eucharistiefeier wird in Schlichtheit stattfinden. Rechnen Sie nicht mit Komfort, wie Bänke oder Sitzgelegenheiten. Für Proviant und Getränke möge jeder selbst sorgen.

Die Wiese hat keine schattenspendenden Bäume. Achten Sie auf Ihre Gesundheit und auf das, was Sie sich zumuten können.

Autos bitte nur jeweils auf einer Straßenseite parken

(in Weuspert oder Faule Butter). 

Es laden herzlich ein P.Joachim Wrede, Kapuziner, Finnentrop-Schliprüthen, der Verein NAFINN e.V. und engagierte Bürger und Christen der Region.

 

 

ZDF : Frontal 21 berichtet „Wenn für Windräder Wald gerodet wird“

Wie sehr sich die Szenen ähneln. Wie im Schwarz-Grün regierten Hessen der Wald zu Gunsten von Windrädern gekeult wird, könnte als Blaupause für weite Bereiche der Finnentroper Politik gelten. Ob Naturschutz, dass Lebensrecht unserer größten Raubvögel, Gefälligkeitsgutachten oder Brandgefahr – es scheint alles egal solange der Rubel rollt. Bericht Frontal 21 klick

Waldbrandgefahr aber da war doch was. Ja, ein gewisser Ferdinand Funke hat 2017 folgendes gesagt „Waldbrände gefährden sowohl Menschenleben…“ Zitat aus der WP vom 23.6.2017  mehr hier

Derselbe Herr Funke bittet aktuell – 20.7.2018- die Waldbesucher „selbst kleinste Auffälligkeiten zu melden…“ mehr hier.

Und derselbe Herr Ferdinand Funke ist offensichtlicher Profiteur und hat sich in der Politik und im Heimatbund für die Windenergie stark gemacht. mehr hier

Nach den Fakten aus Frontal 21 kann er beweisen, dass es ihm um die Sicherheit gegen lebensgefährliche Waldbrände geht. Ein starkes Zeichen wäre, wenn der Vorsitzende der hiesigen Waldbauern die Tatsachen akzeptiert und seine Meinung ändert.

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch

Christian Vollmert ist 50. Wir wünschen dir weiterhin Gesundheit, Mut und den Elan der Jugend. Wie sagte Bismarck :

Es ist ein Vorteil des Altwerdens,
dass man gegen Hass, Beleidigungen,Verleumdungen gleichgültig wird,
während die Empfänglichkeit für Liebe und Wohlwollen stärker wird.

In diesem Sinne alles Gute

 

Weiterhin Planungsstopp für Windkraftanlagen in Finnentrop

Vor der rekordverdächtigen Kulisse von ca. 100 Besuchern fand die Ratssitzung am 4.7.2018 statt.

Das Thema Windkraftanlagen in der Gemeinde schafft etwas, worüber sich jeder Demokrat freuen sollte. Interesse an der Kommunalpolitik.

Die Argumente über die Sinnhaftigkeit dieser „Übergangstechnologie“ sind hinlänglich ausgetauscht. Die Mehrheit der Bewohner der betroffenen Gebiete haben sich ausgiebig informiert und eine Meinung gebildet.

Und die Bürger verlangen von ihren politischen Vertretern Unterstützung für den Erhalt ihres Lebensumfeldes und der Natur.

Als sich diese Strömung noch mit Argumenten wie „es ist nichts in trockenen Tüchern“  hinhalten ließ, waren die Freien Wähler allein unterwegs. Schon vor 4 Jahren informierten die Freien auf Veranstaltungen über das, was sich in Sachen Windkraft zusammenbraute. Anfang 2018, als der Druck aus der Bevölkerung zunahm, schwenkten auch die anderen Parteien teilweise um und beschlossenen einen zeitlich befristeten Planungstop mit Ausstiegsklausel. Diese Ausstiegsklausel versuchten die Freien Wähler zu kippen, leider ohne Erfolg.

Was daraus wurde, konnten die Besucher am 4.7. live miterleben. Der Bürgermeister sah sich gezwungen, die Gemeindeverordneten mit Hilfe einer öffentlichen Erklärung zu bewegen, die Planungen nun fortzusetzen und damit das Moratorium zu kippen.

Das dann nur er selbst für die sofortige Fortsetzung der Planungen stimmte, ist nach seinen zuvor gegebenen Erläuterungen eine beispiellose Klatsche auch aus seiner eigenen Partei.

Keiner der von uns befragten „alten Hasen“ kann sich an eine Abstimmung erinnern, bei der ein Vorschlag des Bürgermeisters nur eine Stimme, nämlich seine Eigene erhalten hat.

Die offensichtlich hin und hergerissene CDU hangelt sich mit dem Vorschlag „im Herbst“ wieder zu beraten von Monat zu Monat. Wie sehr dieses abwartende Verhalten in der DNA der CDU verankert ist, kann man aktuell auch auf der großen politischen Kasperlebühne erleben.

 

Das die Gemeinde Finnentrop den Lennestädter Weg, eigene Gutachten zur Windenergie in Auftrag zu geben, nicht gehen will, nährt die Überzeugung, dass Objektivität nicht gewünscht ist. Ist es Naivität oder Berechnung, dass der Bürgermeister die Gutachten, die im Auftrag der Investoren erstellt worden sind in keiner Weise anzweifelt?

Wäre ein eigenes Gutachten unter Beteiligung der ansässigen Bürger nicht schon ein Wert an sich, weil die Bürger dann zumindest teilweise das Gefühl hätten ernst genommen zu werden?  

Wenn man die einstimmige Meinung der Bürger in den regen Diskussionen im Nachgang zur Sitzung zusammenfasst, sollte die Gemeinde schnellstens ein demokratisches  Forum schaffen, wo der Bürgermeister mit seinen Bürgern auf Augenhöhe und nicht als Hausherr auftritt.

Erfreulich ist, dass sich neben Serkenrode, Schliprüthen, Schöndelt und Fretter nun auch Weuspert organisiert. Erste kritische Stimmen artikulieren sich auch aus Ostentrop, Schönholthausen, Lenhausen, Rönkhausen und Finnentrop.  

Bericht aus der Westfalenpost klick

Ruhrmanns Teich – und Frielentroper Kinder

Wenn man sich freiwillig bei 30 Grad und Sonnenschein eine Ratssitzung antut, dann hat das einen besonderen Grund. Warum trotzdem die Besucherplätze mit ca. 100 Bürgern komplett besetzt waren, ist den Windkraftplänen der Gemeinde geschuldet. – Wir berichten noch –

Die Anwesenden konnten sich  aber auch einen Eindruck von den Schwerpunkten des politischen Handelns der Fraktionen verschaffen.

Exemplarisch sind zwei Themen zu nennen:

  • Sanierung von „Ruhrmanns Teich“ und der „Knochenmühle“ in Fretter
  • Beförderung der Grundschulkinder aus Frielentrop zur Bushaltestelle in Lenhausen

Für die Sanierung des Teiches  will die Verwaltung  gar das Planungsbüro WAGU GmbH aus Kassel! einschalten. Dafür sollen dann knapp 100.000 Euro locker gemacht werden. Und dann gibt’s noch 32.000 Euro für die Knochenmühle. Das Konzept wurde mit den Stimmen aller anwesenden Christdemokraten genehmigt.klick

Natürlich ist es schön und gut, wenn solche Projekte entlang der Radwege für gute Laune bei den Betrachtern führen. Aber wie bei den halben Brücken oder der Sauna, sei es doch gestattet zu fragen, ob es nicht eine Zehnerpotenz günstiger geht.

Das Christdemokraten auch sparen können wurde dann zwei Sitzungspunkte später deutlich.Geschlossen wurde der Antrag über  1300Euro pro Jahr für die Beförderung von 5 Kindern aus Frielentrop zur Bushaltestelle nach Lenhausen nicht genehmigt. Für die Sanierungsmaßnahmen an Teich und Mühle könnte man die Kinder 100 Jahre sicher an die Bushaltestelle in Lenhausen transportieren. klick

Der ultimative Kompromissvorschlag der CDU, nur bei Hochwasser die Kinder auf Kosten der Gemeinde zu transportieren, könnte auch aus der schier unendlichen Klamottenkiste der Bundespartei stammen.

Das u.a. die Freien Wähler das Großprojekt Teich ablehnen und lieber für die Sicherheit der Kinder investieren wollen, ist stimmig und trifft den gesunden Menschenverstand.

Der Schulweg für Grundschüler (6-10Jahre).

Wir sind den Weg gegangen und haben uns einen Wintermorgen bei Dunkelheit vorgestellt. Links die Lenne, rechts die frei zugänglichen Schienen und der Weg ohne Bürgersteig!

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Ob die Ablehner ihre (Enkel)kinder hier im Dunkeln gehen lassen würden?

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Metten Gebäude im Zentrum der Gemeinde

Endlich – fast zwei Jahre hat es gedauert, bis sich die Verwaltung der Gemeinde Finnentrop offensichtlich den Anregungen der Freien Wähler anschließt.

Schon im Oktober 2016 haben sich die Freien Wähler angeboten bei der alternativen Nutzung des Metten Gebäudes zu moderieren. Mehr hier

Den Vorschlag anzunehmen, dass sich die Verwaltung der Gemeinde vom Berg ins „wahre“ Zentrum verlagert, wäre visionär und hätte von daher in der Politik der Gemeinde Alleinstellungscharakter. Mehr hier

Wie üblich, wurden die alternativen Nutzungsvorschläge durch die Mehrheitsparteien abgelehnt. Gegenvorschläge aus den Reihen der der CDU sind unbekannt.

Aber jetzt soll es, mit Hilfe des Flächenpool NRW Schwung geben. Mehr hier

Wir freuen uns, dass die Gemeinde Finnentrop den Vorschlag der Freien Wähler aufnimmt und städtebauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Zentrums einleitet. Danke schön!

Wer Wind sät — Altes Testament, Hosea, Kapitel 8, Vers 7:

Wie aus gut unterrichteten Kreisen berichtet wurde, hat sich der Schöndelter Kirchenvorstand einstimmig gegen die Errichtung von Windrädern ausgesprochen.

Das sich dieses Gremium zu eigentlich politischen Entscheidungsprozessen äußert, ist nur auf den ersten Blick ungewöhnlich.

Denn wer in unserer Gemeinde, wenn nicht Schöndelt, hat  bereits Erfahrungen mit Windrädern gemacht.

Was da bisher in Schöndelt steht, ist gegenüber dem was die Profiteure vorhaben – nun sagen wir mal Kleinvieh. Die Enercon E-40.6.44 mit 77m Nabenhöhe und die Enercon E 58-10-58 mit 70.5m sind schon fast niedlich. Auch der Rotordurchmesser von 58m hat mit dem was da zukünftig stehen soll wenig gemein.

Wenn erst die Trümmer mit einer Nabenhöhe von 160m und Rotoren von 150m ans Werk gehen, ist Schluss mit lustig.

Da sich die Emissionen exponentiell zur Anlagensymmetrie verhalten, können die Schöndelter erahnen was ihnen bevorsteht.

Und dann noch eine bemerkenswerte Information. Ein Waldgrundstückbesitzer aus Serkenrode, der Wald auf der Schöndelter Höhe besitzt, soll demnach vom Vorhaben seinen Grund an die windige Industrie abzugeben Abstand genommen haben.

Wenn es so ist, dann ersetzen wir das b beim Abstand durch ein n und bedanken uns für den Mut und die Einsicht.

Altes Testament, Hosea, Kapitel 8, Vers 7: „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“