Briefmarke und keine Website – Zusammenhang?

SATIRE :

Zufälle gibts.

Da haben wir nun eine eigene Briefmarke.  mehr hier

Und  zeitgleich (ab 16.3. 13.00h)  wird von den Browsern der Zugang zur Gemeindeseite Finnentrop.de mit dem Hinweis auf Gefahren verhindert. Egal ob Firefox, Google oder Safari alle verweigern seit Tagen den Zugriff da befürchtet wird, dass Finnentrop.de persönliche oder finanzielle Informationen stehlen will.

Oder war es ganz anders? Absichtlich wird das INTERNET mit den Möglichkeiten der freien Meinung abgeschaltet und durch den guten alten Postverkehr ersetzt.

Dass das funktioniert, kann man in Nordkorea besichtigen. Auch im Iran und selbst in den USA haben solche Ansätze gewisse Erfolge getätigt.

Nun ja, hoffen wir, dass es einfach nur ein Fehler war und nicht Putins Hackertruppen, die Finnentrop als ernstzunehmenden Wettbewerber einfach abschalten wollten.

 

 

Jubel in Lennestadt, blankes Entsetzen und Hilflosigkeit in Finnentrop

Jubel in Lennestadt, blankes Entsetzen und Hilflosigkeit in Finnentrop – so kann man das Ergebnis der kommunalen Schulpolitik der letzten Jahre zusammenfassen. Was muss eigentlich noch passieren, dass die CDU ihrer Verantwortung gerecht wird und handelt?

Los entscheidet über Realschulplatz in Lennestadt“ und weiter „die Anmeldezahlen bestätigen der Stadt, dass sie mit ihrem dreigliedrigen Schulkonzept …. auf dem richtigen Weg ist.

Heinz Vollmer (SPD Lennestadt) wird zitiert  „Wir sollten in Finnentrop Flyer verteilen, um den gesamten Bestand zu übernehmen“. Klick hier

Dass die Realschule Schüler aus politischen Gründen abweisen muß ist schon ein Skandal an sich. Reden die Damen und Herren Politiker doch immer von Bildungsoffensive und handeln gegenteilig. Wenn fast so viele Finnentroper in Richtung Lennestadt wechseln dann sollte doch mal langsam auch der tranigste und ignoranteste Politiker erkennen, dass die Eltern und Schüler das dreigliedrige Schulsystem wollen. Sprüche wie „Offenbar haben sich die Vorteile dieser Schulform noch nicht herumgesprochen“ (Dietmar Heß WP vom 7.3.2019 zur Gesamtschule Finnentrop) wirken Oberlehrerhaft und sind eine Beleidigung an den Intellekt der Eltern.

Uns liegen Schreiben an die Eltern, die ihr Kind in Finnentrop angemeldet haben vom 6.3.2019 vor. Zitat:“ Die Anmeldungen für die Schule sind leider hinter den Erwartungen und rechtlichen Vorgaben zurückgeblieben“ und weiter „ es folgen nun Gespräche zwischen den beiden Schulträgern (Anmerkung Finnentrop und Werdohl) der Bezirksregierung und dem Schulministerium mit dem Ziel, eine akzeptable Lösung für alle Beteiligten – insbesondere für Sie und Ihr Kind – zu finden.“ Um die unsägliche Hängepartie abzukürzen haben die Freien Wähler am 8.3. die dringende Einberufung des Schulverbands Gesamtschule Finnentrop-Werdohl gefordert. Was ist bis heute 21.3. geschehen? Nichts?! Auf jeden Fall war bis heute dem Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop, der Antrag nicht mal eine Antwort wert. klick hier

Und noch ein Hinweis an die CDU Ratsmitglieder. Lest doch mal den grundsätzlichen Artikel der Landes CDU und dann handelt endlich.  Zitat:„Die wichtigste Ressource in unserem Land ist die Bildung unserer Kinder. „ Klick hier

Analyse der Freien Wähler von 2018 zur Situation der Gesamtschule klick hier

Freie Wähler stehen für – freien Elternwillen und freie Schulwahl klick hier

Um was geht es eigentlich – Kaschieren des Versagens oder die Zukunft unserer Kinder? klick hier

 

Leserbrief zu: „Einzelhandel kommt nicht zurück“ WP vom 9. März 2019

Clemens Bernemann hat die Zustände unnachahmlich auf den Punkt gebracht. Er beschreibt das Lebensgefühl einer Generation Finnentroper, die mit ansehen muss, was aus ihrem Heimatort geworden ist. Das diese Entwicklung nicht zwingend vorgegeben war, zeigen exemplarisch unserer Nachbarstädte Attendorn und Lennestadt.

Auch treffend brachte dieses Gefühl ein französischer Freund auf den Punbkt der mich fragte :“ Warum lebst du in einem Ort mit Abwesenheit von schön?“.

Hier der Leserbrief von Clemens Bernemann

„IHK-Zentrumsmonitor für Finnentrop vorgestellt“, heißt es in der WP vom 9. März 2019. Darin geht es um den Einzelhandel auch im Zentrum am Bahnhof.

Das Untersuchungsergebnis bringt Frau Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein auf die Formel: „Der Einzelhandel ist hier eher unattraktiv“. Es macht „auch keinen Sinn, an Stellen, wo Einzelhandel weggestorben ist, neuen anzusiedeln“.

Im Klartext bedeutet dies: Finnentrop ist tot. Tote soll man gefälligst ruhen lassen. Gut, dass wir mal wieder über den Einzelhandel und ein Zentrum geredet haben.

Bereits im Oktober 2012, hat sich nämlich die Gemeinde ein Einzelhandelskonzept mit hohen Kosten auch für den Bereich am Bahnhof entwickeln lassen und verpflichtet, dieses umzusetzen. Gelandet ist das Konzept in der Schublade, und der jetzige Zentrumsmonitor landet auch genau dort, wenn nicht in der Mülltonne.

Schließlich gibt es in Finnentrop in der Tallage davon satt. Überquellende Mülltonnen am Straßenrand, ganztägig, ganzwöchentlich, ganzjährig, immer. Glascontainer überall gut sichtbar, am Ortseingang, in der Ortsmitte, überall. Es wäre doch mal ein Anfang, den Ort davon zu befreien, um ihn ein bisschen – ich mag es kaum sagen – aufzuhübschen.

Dieses üble Aussehen Finnentrops in der Tallage ist das Ergebnis einer jahrelangen Vernachlässigung und Missachtung der Kernsanierung. Mit dem Abriss des Bahnhofsgebäudes und der Errichtung eines Supermarktes auf einem Filetgrundstück der Gemeinde ohne jegliches städtebauliche Konzept beschleunigte sich dieser Vorgang der Verelendung. Ausschließlich die Freien Wähler und deren Fraktionsmitglieder haben immer wieder gemahnt, gewarnt und Vorschläge zur Kernsanierung vorgetragen. Zuletzt im Jahre 2016, nachdem der damalige Minister Michael Groschek, zuständig u. a. für Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, in Finnentrop zu Besuch war und Hilfen des Landes zur Kernsanierung des Metten Industriekomplexes zugesagt hatte. Er hat geradezu sehnsüchtig auf ein Konzept der Gemeinde gewartet. Die Freien Wähler haben auch dies angemahnt, die GroKo im Rat der Gemeinde nicht. Und deshalb ist natürlich auch nichts geschehen.

Schon vor mehr als 15 Jahren habe ich davor gewarnt, dass eine Gemeinde, die kein Zentrum hat, mit allen ihren Ortsteilen aussterben wird. Beispielhaft sind diese Symptome erkennbar: Sterben der Gasthäuser, starker Einbruch im Tourismus, Zusammenlegung von Grundschulen, Rückgang der Bevölkerung in allen Altersschichten, Verstärkung des Verkehrsaufkommens in der Tallage, stetige Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Ortsteil Finnentrop, Zerstörung der Landschaft im Frettertal über die angedachte Errichtung von Windkraftanalagen. In Fragen der Kooperation mit anderen Sparkassen musste man an Hecken und Zäune gehen. Realschule und Hauptschule wurden zugunsten der Gesamtschule aufgelöst. Und laut WP-Bericht vom 8. März dieses Jahres sind dort „die Zahlen (gemeint sind Anmeldezahlen für das neue Schuljahr an der Gesamtschule) … dramatisch…“ (Heß, Bürgermeister). Was kommt als nächstes?

Es macht keinen Sinn mehr, den Symptomen mit Schmerzmitteln zu begegnen. Finnentrop muss sich ganz neu denken.

Clemens Bernemann

Situation der Gesamtschule

Nach Medienberichten wird klar, dass sowohl der Gesamtschule Finnentrop, als auch der Gesamtschule in Werdohl nicht annähernd genügend Anmeldungen für die erforderlichen Eingangsklassen vorliegen. Zugleich zeigen sich die klassischen Realschulen und Gymnasien mit den Anmeldungszahlen zufrieden. Finnentrops Bürgermeister Heß wird mit den Worten zitiert: ‘Die Zahlen sind dramatisch und wiedersprechen dem allgemeinen Trend“… „Offenbar haben sich die Vorteile dieser Schulform noch nicht herumgesprochen“. Wenn es so ist und die Eltern und Schüler ein falsches Bild von der Schulform im Allgemeinen und den Gesamtschulen im Lennetal im Besonderen haben, dann gilt es aufzuklären, beste Rahmenbedingungen zu schaffen und offen zu kommunizieren.

Antrag zur  Sitzung der Schulverbandsversammlung klick

Bericht : Gesamtschule Werdohl klick

Bericht : Gesamtschule Finnentrop klick

Gesamtschule Finnentrop klick

Gesamtschule Werdohl klick

Wikipedia Gesamtschule klick

 

 

IHK Zentrumsmonitor für die Gemeinde Finnentrop

Bericht Sauerlandkurier klick

Schon 2012 lag eine städtebauliche Bewertung der Zentren  mit Stärken/Schwächenprofilen vor. Auf Seite 33 wurden 14 Schwächen ausgemacht, die es zu beseitigen oder zu verbessern gilt. Was ist seither geschehen? Urteilt selbst. In der Privatwirtschaft wird ein solches Verhalten mit er/sie war stets bemüht seine/ihre Aufgaben zu erledigen.

Einzelhandelskonzept von 2012 klick

Auch das ist die Folge der Industrialisierung im Wald

Wenn man sich als naturverbundener Sauerländer mal richtig gruseln will, empfehlen wir einen Spaziergang oberhalb von Rahrbach. Hinlänglich sind die Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier durch >200m hohe Windräder diskutiert. Auch der energiepolitische Unfug einer Stromerzeugung ohne Speicherung und ohne Energietrassen sollte allgemein bekannt sein. Aber welche Zerstörung im Umfeld der Investitionen hinterlassen werden, spottet jeder Beschreibung. Kilometerlange Pisten mit groben Schotter durchschneiden die Landschaft und zerstören den Lebensraum. Hier wächst nichts mehr! Hier findet keine Biene Nahrung! Hier sind unüberwindbare Barrieren für Wildtiere entstanden! Und das alles unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Im Namen des Geldes!