Vorher – Nachher Visualisierung

Wenn die Qualität der einzelnen Gutachten der Windkraftprojektierer der der von ihnen veröffentlichten Visualisierungen entspricht, dann spricht das Bände.

Wir werden diese nun Schritt für Schritt ergänzen, damit auch jedem Eigentümer klar wird, was er seinen Nachbarn, dem Wald und der Flora und Fauna antut.

Viele Fachleute beschreiben schon heute die Versiegelung von Flächen als einen wesentlichen Faktor, der für den Verlust der Vielfalt verantwortlich ist. Wir werden die Waldwege in unmittelbarer Nähe der Windindustriestandorte zeigen und mit den Strukturen, die in Rahrbach nach Errichtung der Windräder entstanden sind vergleichen. Dies geschieht als Fotomontage.

Die zwei, 200m hohen Windräder in Rahrbach vernichten nicht nur direkt Insekten und Bienen in großer Zahl, sondern sie rauben auch durch die bundestrassengleichen  Schotterstrecken den Lebensraum von naturbelassenen Waldwegen.

Beginnen wollen wir mit dem Standort der WEA2 Serkenrode:

Serkenroder Wald heute :

Serkenrode morgen?

Standort WEA2 Serkenrode als scrollbares 360° Bild (funktioniert nicht auf veralteten Betriebssystemen)

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Warum kein zweites Gutachten?

Treffend brachte ein Bürger in Serkenrode die Situation, dass die Projektierer selbst die Gutachter beauftragen, mit folgendem Beispiel auf den Punkt: „Das ist so, als wenn bei einem Spiel zwischen Schalke und Bayern, Hoeneß Schiedsrichter wäre“.

Viele Betroffene fragen sich, warum die Gemeinde Finnentrop sich selbst keinen fachlichen Rat einholt? Das Misstrauen der betroffenen Bevölkerung gegenüber den Verantwortlichen wird durch die strikte Weigerung noch gestärkt. Oder befürchten die Akteure, dass das Ergebnis einer solchen Untersuchung contra Windenergie ausfallen könnte?

Die Ausführungen von Bürgermeister Heß zum Gutachter Professor Martin Kraft, der im Auftrag der Stadt Lennestadt die Situation auf schützenswerte Vögel untersucht hat, zeigen die persönliche Einstellung des Bürgermeisters überdeutlich. Mehr hier

Daher unser Appell an die Gemeinderäte. Nutzen Sie die Möglichkeiten einer zweiten Meinung um ihre Entscheidungen auf breiteren Boden zu stellen. Wie auch immer ein solches Gutachten ausgehen würde, es würde, da die Betroffenen sich ernst genommen fühlten, zu einer Deeskalation der Diskussionen führen.

Oberbecken gerettet? – Frettertal leichtfertig geopfert?

So lässt sich das fragwürdige Ergebnis der heutigen Ratssitzung zum Thema Windkraft zusammenfassen.

Der Rat der Gemeinde Finnentrop hat mit den Stimmen aus allen vier Fraktionen einstimmig das Einvernehmen für die Errichtung von fünf Windenergieanlagen nordöstlichen von Lenhausen / östlich von Rönkhausen versagt. Somit sind Planungen zur Errichtung von WEA am Oberbecken politisch nicht erwünscht.

Dagegen wurde mit der CDU-Ratsmehrheit, gegen die Stimmen von SPD, UWG und Freien Wählern, die Bauvoranfrage zur Errichtung von sieben WEA nordwestlich von Serkenrode nur mit Hinblick auf die militärischen und luftverkehrsrechtlichen Belange durchgewunken.

Auf Nachfrage unseres stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Marcell Hesse, ob die Sachlage nach der luftverkehrsrechtlichen Klärung nochmal zurück in den Rat kommen würde, um über die Bauvoranfrage endgültig zu entscheiden, antwortet  Bürgermeister Heß, dass dies nicht der Fall wäre und sich somit die Bauvoranfrage erledigen würde.

Durch die Taktik, die Bauvoranfrage ausschließlich auf die Problematik der militärischen und luftverkehrsrechtlichen Belange zu beschränken und hierzu eine Entscheidung über das gemeindliche Einvernehmen herbeizuführen, sehen wir die Gefahr, dass der Windkraft im Frettertal Tor und Tür geöffnet werden. Das Verfahren liegt jetzt beim Kreis Olpe.

Somit scheint nunmehr eine entscheidende Hürde im Verfahren genommen, sofern militärische und luftverkehrsrechtliche Belange einer Errichtung von WEA nicht im Wege stehen.

Ausdrücklichen Dank möchten wir Freie Wähler an die Ratsmitglieder der SPD und der UWG richten, die unser seit Jahren andauerndes Engagement zum Erhalt der heimischen Landschaft und zum Schutz der Bevölkerung unterstützen.

Bericht der Freien Wähler Finnentrop

Glosse zum Thema : 240m Windkraftwerke in unseren Wäldern

„Ihr werdet nicht dafür bezahlt uns zu erzählen was nicht geht, ihr sollt Lösungen für Probleme erarbeiten“. So oder ähnlich lautet einer der fundamentalen Sätze in der Privatwirtschaft. Immer dann, wenn ich kommunale Veranstaltungen besuche, muss ich an diesen Satz denken. Kreativität und Nutzung der Gestaltungsspielräume sollten wir doch wenigsten von den handelnden „Profis“ erwartet können. Da stellt sich die Frage, wollen sie nicht, oder können sie nicht?

Ich glaube es ist eine Mischung aus Beiden. Und das spüren Menschen, die sich um ihre Gesundheit und ihre Heimat sorgen. Sie fühlen, dass verbal, aber vor allen nonverbal der Satz von Cicero (ca. 50 v. Chr.) :“ keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann“ aktueller denn je ist.

Visualisierung

Bemerkenswerte Skalierungen kann man bei den Visualisierungen den Projektierern für Windräder immer wieder beobachten. Jüngstes Beispiel sind die Bilder von„putzigen“ Räder am Oberbecken. Wenn man berücksichtigt, dass die Höhendifferenz zwischen Ober- und Unterbecken in etwa der Höhe der Windräder entspricht, dann kann jeder nachvollziehen, dass der Maßstab – nun ja großzügig interpretiert ist. klick hier

Aber wo bleibt eigentlich die Visualisierung der zukünftigen Standorte? Wir werden in den nächsten Wochen die geplanten Standorte erwandern. Begonnen haben wir mit WEA1 und WEA2 im Frettertal.Außerdem werden wir nach und nach die Zugangswege durch die Wälder anhand der Bilder aus Rahrbach visualisieren. 

Denn eins ist klar, ihr werdet die Umgebung nach den Baumaßnahmen nicht wiedererkennen.

Hier das 360° Bild vom geplanten Standort WEA1

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Hier das 360° Bild vom geplanten Standort WEA2

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