Das Zinswettendesaster

Bekanntermaßen hat die Gemeinde Finnentrop mit den ihr anvertrauten Steuergeldern hochspekulative Zinswetten abgeschlossen. Und – verloren.

Inzwischen klagt man gegen die WestLB bzw. deren Rechtsnachfolger, da man angeblich über die Risiken nicht unzureichend aufgeklärt worden sei.

Was heißt das im Klartext:

1. Man hat mit Steuergeldern spekuliert.

2. Man hat mit Steuergeldern spekuliert und offensichtlich nicht verstanden in was man anvertraute Steuergelder investiert.

3. Man hat mit Steuergeldern spekuliert und offensichtlich nicht verstanden in was man anvertraute Steuergelder investiert. Angenommen man hat zumindest verstanden, dass man auf einen zukünftig stärker werdenden Euro und einen schwächelden Schweizer Franken setzt, dann hatte  man  2007/2008 aber auch nicht den Hauch einer Ahnung über die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Schweiz versus Euroraum. Damals wie heute sprachen alle wichtigen Wirtschaftsdaten für die Schweiz.

Und Moral aus der Geschichte : Wir gehen arbeiten und zahlen durch unserer Leistungen Steuern. Und Andere verzocken das Geld. Und da Geld ja nicht verschwindet, erfreuen sich die Gewinner des Spiels und hoffen auf weiterhin gute Geschäfte mit „Nichtverstehern“.

Hier eine detailiierte Aufstellung unserer Sicht des Desatsters. klick

Ein Gedanke zu „Das Zinswettendesaster“

  1. Ich bin nur noch entsetzt. Was unterscheidet eigentlich Steuerverschwender von Steuerhinterzieher?
    Warum muss Hoeneß in den Bau und dieser Mensch hat die Frechheit sich erneut zur Wahl zu stellen.
    So verkommt unser solidarisches System und die Ideale der Demokratie werden im Casino verspielt.
    Es bleibt – BRECHREIZ
    PS. Danke für die einzig wahre Opposition – die anderen Kuscher sollten sich schämen!

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Finnentrop eine Gemeinde im Sauerland

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