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Das alte Sprungbrett :-)

Wie fühlt man sich als Sprungbrett, das 30Jahre auf dem Buckel hat? So war mein erster Gedanke als ich den Sprungbrettvergleich vom CDU Gemeindechef Leibe gelesen hatte. (Anmerkung – wie die Westfalenpost berichtete hatte Dirk Leibe gesagt: “Ehrlich gesagt, empfinde ich es als Unverschämtheit, plötzlich gegen eine Partei zu arbeiten, die ihm (Anmerkung: Bürgermeister Heß) 30Jahre als Sprungbrett diente.“

Da hat das Sprungbrett also 30Jahre gebuckelt, 30 Jahre jede Belastung ausgehalten, es hat sich ständig verbogen und immer gedient. Sicherlich hat die Spannkraft abgenommen, das Brett ist alt und spröde geworden und musste sich dennoch immer wieder benutzen lassen.

Und jetzt, kurz vor dem Bruch wendet sich das Sprungbrett vom Springer ab, oder etwa der Springer vom Sprungbrett? Was bleibt ist ein Springer der noch maximal vom Beckenrad zu Wasser geht, und ein schlaffes ausgedientes Stück Holz, das einen Neuanfang mit einem Kandidaten wagt, der selbst sein politisches Leben Teil des Sprungbrettes war.

Mal sehen, ob mehr als ein Bauchklatscher dabei rauskommt.

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