Es geht noch schlimmer – unglaublich

Unfassbar – Die Betonklötze sollen tatsächlich eine Brücke werden!

Unter dem Titel :“ Neubau der Geh- u. Radwegbrücke ü.d. B236 u. DB AG am Tunnel Bahntrasse Frettertal/Lennetal in Finnentrop“ wird hier gebaut.   Die Leistungsbeschreibung für den 1. Bauabschnitt :

550 m Baustraße
1 Stk Flußüberfahrt Lenne
355 m3 Erdarbeiten
40 m Baugrubenverbau aus Spundwand
85 m Verdrängungspfähle aus Stahl
200 m Vertikalbohrungen Kampfmittelerkundung
72 m3 unbewehrter Beton
130 m3 Stahlbeton
10 t Betonstahl
6 Stk Elastomerlager
94 m Stahlgeländer
39 t Stahlkonstruktion Überbau
700 m2 Korrosionsschutz Stahl
155 m2 Dichtungsschicht Stahl
155 m2 Gussasphaltdeckschicht

Der 2. Bauabschnitt folgt dann „später“ ???!!!

Soweit – so schlecht! Und nun fragt man sich was soll das alles, wenn das Bauwerk vor geschlossenen Toren endet?

Bekanntermaßen hat die Gemeinde Finnentrop letztendlich mit der Klage auf Räumung des Lenhauser Tunnels vor dem OLG Hamm verloren. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Damit wurde der bis 2027 laufende Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Finnentrop und dem Jagd- und Sportschützenverein Frettertal bestätigt.

„Pacta sunt servanda“ oder „Verträge müssen eingehalten werden“ gilt auch für Gemeinden, Räte und vor allen Volljuristen.

Was aber auch gelten sollte ist so etwas wie gesunder Menschenverstand. Möglicherweise kann ich intellektuell den Gedankengängen der Verantwortlichen nicht folgen, aber ich frage mich warum man eine Brücke baut, die frühestens 2027 zwei Seiten verbindet??

Was bleibt ist Fassungslosigkeit ob der Verschwendung, der Zerstörung der Natur und der überaus klimaschädlichen Betonorgie.

Es bleibt nur Ironie – oder handelt es sich doch um den Erstausbruch einer neuen Krankheit – dem „Finnentroper Brückenwahn“

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