Kategorie-Archiv: Uncategorized

Verwaltung Finnentrop plant Gegenveranstaltung

Zeitgleich zum Termin der von Bürgern für Bürger geplanten Windkraftinformation, veranstaltet die Verwaltung der Gemeinde Finnentrop eine eigene Info zu Themen aus dem Zentralort. Als Redner wird der Bürgermeister angekündigt. Wie schlimm muss es um das Diskussionsklima in der Gemeinde bestellt sein.

Bürgerinfo Serkenrode Klick

Einwohnerversammmlung der Gemeinde Finnentrop klick

 

„Alternative Fakten“ oder „Finnentroper Wahrheiten“?

Stellungnahme von Christian Vollmert

„In der Berichterstattung des Sauerlandkurier vom 13.01.2018 zum Neujahrsempfang der Gemeinde Finnentrop
wird die burgermeisterliche Ansprache zitiert, in der der Eindruck erweckt wurde, unsere Fraktion hätte im Vorfeld
den Steuerverschwendungsorgien „Lennebalkon“ und „Lichtblick Lenneschiene“ zugestimmt.
Hierzu bleibt festzuhalten:
Unsere Fraktion hat in der entscheidenen nichtöffentlichen Ratssitzung am 22.06.2016 das Projekt „Lennebalkon“,
für dessen Realisierung € 180.000,- Steuergelder verpulvert ausgegeben wurden, abgelehnt. Bereits in der
vorangegangenen nichtöffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 07.06.2016 haben wir dieses
mehr als fragwürdige Bauvorhaben ausdrucklich kritisiert. Zudem wurde unser Vorschlag, den nutzlosen
„Lennebalkon“ durch eine sinnvolle Fußgängerbrucke zur Anbindung der Lennestraße an gleicher Stelle zu
ersetzen, abgelehnt.
Auch haben wir dem Abschluß einer Vereinbarung zwischen Strassen.NRW und der Gemeinde Finnentrop zum
noch kostenintensiveren Vorhaben „Lichtblick Lenneschiene“ in der Ratssitzung am 10.02.2015 die Zustimmung
versagt.“

Offener Brief an den Frettertaler Gegenwind

Liebe Frettertalerinnen und Frettertaler,

zunächst unseren herzlichen Glückwunsch für den Mut Widerstand zu leisten. Ihr seid von den „Windkraftvisionen“ unserer Verwaltung direkt betroffen und erkennt das offensichtliche Versagen der lokalen Politik im eigenen Umfeld.

Vielen Bürgern aus der Tallage Finnentrop ist es ähnlich ergangen, als die Verwaltung uns die historischen Wurzeln genommen hat. Der Abriss des Bahnhofs war nur der offensichtliche Höhepunkt von dem was hier passiert ist. Im Gegensatz zu den Orten lenneaufwärts die ihre Bahnhöfe liebevoll saniert und zu erfolgreichen Restaurationsbetrieben umgestaltet haben, entstand hier das ehemals rote- heute rosafarbene Gebäude, dass ohne historische Ansätze überall stehen könnte. Wir laden euch gerne zu einem abendlichen Spaziergang durch das ehemalige Zentrum unserer Gemeinde ein, um selbst zu erleben wie städtebauliches Vollversagen sich anfühlt.  Auch die fixe Idee mit dem künstlichen Zentrum weit ab auf´m Berg zeigt, dass hier jede Sensibilität für das was Finnentrop ausgemacht hat fehlt. Als dann auch noch die Variante zur Beseitigung des Bahnübergangs gebaut wurde, die den Verkehr zweimal durch das enge Tal führt, war uns klar, dass wir uns politisch artikulieren müssen.

Wenn man sich dann durch diese Initialzündung fragt, ist das hier ein Einzelfall, wird man schnell feststellen, dass der Einzelfall System hat und sich in vielfältiger Weise in unserer Gemeinde wiederholt. Schlagworte wie – Steuerverschwendung, Swap Geschäfte, Situation der Schulen, Haushaltsfaktoren, Finnentroper Immobiliengesellschaft, Gerichtsprozesse, Tourismus, Feuerwehr und schließlich das hohe Verständnis für fremde Investoren im windigen Geschäft erschrecken, aber geben auch die nötige Motivation NEIN zu sagen. Wenn unser Bürgermeister -ähnlich der Formel mit dem Investorenverständnis- ständig wiederholt, dass wir immer dagegen sind, dann bleibt euch überlassen zu überlegen, wie man die oben angeführten Punkte politisch abnicken kann.

Aber warum soll es im Gegenteil nicht gelingen das Frettertal – vergleichbar dem Repetal – touristisch aufzuwerten und entlang der Fretter die guten Ansätze aus dem Lennetal zu übernehmen. Aber das geht nur, wenn das, was euer Tal auszeichnet erhalten bleibt – die Schönheit der Natur. Erich Kästner hat uns ins Stammbuch geschrieben: „An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“ In diesem Sinne werden wir aus der Finnentroper Tallage euch politisch unterstützen. Wir wünschen euch Kraft und Mut für den Erhalt des schönen Frettertals zu streiten.

Der Bürger zahlt die Zeche

titelt die Westfalenpost am 6.1.2018. Neben den aktuellen politischen Themen wie das Recht der Opposition auf Auskünfte und die Frage nach Interessenkonflikten, wenn es um die Windanlagen in der Gemeinde geht, kocht das Thema SWAP Geschäfte erneut auf. Warum wird die Öffentlichkeit auch hier nicht informiert? Der Eindruck, dass ständig „unter den Teppich gekehrt“ wird verfestigt sich immer mehr. Doch Gott sei Dank haben wir die „angstfreien“ Ratsmitglieder der Freien Wähler, die das Spiel der Finnentroper Groko verstanden haben und einfach nicht mitmachen. Einfach wäre es bei jeder Ratsentscheidung reflexartig die Hand zu heben und mitzumachen. Dann wäre die Anerkennung der Mehrheit gewiss und man hätte ein schönes harmonisches Leben. Viel schwerer ist es ständig den Teppich anzuheben und das was darunter befindet hervor zu holen. Ob Steuerverschwendung, Rechtstreitigkeiten, Investorenverpflichtungen oder SWAP Geschäfte – immer wird gemauert. Und wie sagt schon das Sprichwort „Wer mauert hat´s nötig“

mehr hier

Kommentar von Clemens Bernemann zum Gerichtsurteil

Dieser großartige Erfolg vor dem Oberlandesgericht ist einzig und allein der Hartnäckigkeit, der Entschlossenheit und vor allem dem Mut, als Kläger dem Prozess beizutreten, unserem Fraktionsvorsitzenden Chr. Vollmert zuzuschreiben. Dafür gilt ihm Anerkennung und Glückwunsch. Das Urteil ist eine Bestätigung unserer Demokratievorstellungen, wie wir sie von Rat und Verwaltung wünschen. Dieser Erfolg kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auch und nicht zuletzt deshalb, weil er gegen den Volljuristen erfolgreich war.

Jahresgrüße 2018 und Rückblick auf 2017 von Marcell Hesse

Liebe Mitglieder der Freien Wähler,
nachdem ich mein erstes Weihnachten mit meiner kleinen Familie verbracht habe, möchte ich Ihnen jetzt zum Jahreswechsel die besten Wünsche und Gedanken zum politischen Jahr 2017 in unserer Gemeinde persönlich übermitteln.
Zunächst begann ein politisch relativ ruhiges Jahr 2017, welches dann aber Mitte des Jahres Fahrt aufnahm. Erfreulich war für mich, dass sich endlich Widerstand gegen die Windkraftpläne der Gemeinde erhob.
Viele Aktionen der Freien Wähler scheinen doch nicht ungehört geblieben zu sein, was sich im UWBP Ausschuss am 07.12.2017 darin gipfelte, dass über 50 Zuschauer/innen gespannt auf das Ergebnis der Verhandlung über die Sitzungsvorlage SV116 gewartet haben.
Ungewöhnlich war auch, das der Bürgermeister persönlich an der Sitzung teilnahm, um die Sitzungsvorlage vorzustellen, in der es darum ging, eine neue Vorrangfläche fur Windenergie am Oberbecken entstehen zulassen.
Die Besucher konnten einen Bürgermeister kennenlernen, der absolut im Thema war und vermutlich ist jedem Windkraftpopulisten bei seinen Ausführungen das Herz aufgegangen.
Doch leider blieb jedes Verständnis für die Ängste der Betroffenen scheinbar aus, was sich in zahlreichen Leserbriefen und Pressemitteilungen wiederspiegelte.
Das Gebiet um das Oberbecken war immer als Tabufläche bezeichnet worden und die neue Sitzungsvorlage
begründete an keiner Stelle, warum das nun nicht mehr so sein sollte!
Beinahe mit Stolz werden hier 240m hohe Anlagen angepriesen und das Angebot einen Windwanderweg zu errichten, ist eigentlich nur ein schlechter Witz.
Niemand möchte im Dunstkreis dieser Windräder leben und schon gar nicht entspannen!
Vom zweifelhaften Nutzen für die Energiewende mal abgesehen!
Aber die eigentliche Sensation war die darauf folgende Ratssitzung, in der wieder über 50 Gäste vor Ort waren aber kein Bürgermeister!!!
Dieser erschien erst nach der Entscheidung über die SV116 praktisch mit dem Ratsbeschluss, das am Oberbecken vorerst keine Vorrangfläche entsteht.
Ein Schelm wer böses dabei denkt!
Der darauf folgenden Bürgersprechstunde konnte er sich jedoch nicht entziehen.
Und die kannte praktisch nur ein Thema: Windenergie im Frettertal.
Ich hoffe persönlich, das dies nur die Spitze des Gegenwindeisbergs war und sichere im Namen der Freien Wähler e.V unsere vollste Unterstützung allen Windkraftgegnern zu.
Eine neue Erfahrung war auch, das dieses Jahr mehrere Produktionsfirmen auf uns zugekommen sind, um einen Fernsehbericht uber unsere Brückenstummel zu machen.
Ich möchte nochmal betonen, dass diese Firmen auf uns zugekommen sind!
Den sensationellen Bericht auf Stern TV kennt nun wohl jeder und das Lied am Ende wird vermutlich Bestandteil von so einigen Karnevalsveranstaltungen in Finnentrop sein.
Und das Beste zum Schluss ist, das die Berufung durch das Oberverwaltungsgericht abgewiesen worden ist und uns somit alle Auskunfte über die Rechtsstreitigkeiten zu erteilen sind.
Ein grandioser Erfolg unserer Fraktion unter Christian Vollmert. Ich kann mich nur den lobenden Worten von Herrn Clemens Bernemann anschließen.
All unsere Aktivitäten werden sicherlich auch nochmal im kommenden Blickpunkt der CDU hervorgehoben
und ich kann allen Mitgliedern der Freien Wähler Finnentrop versichern, dass wir auch weiterhin alles hinterfragen werden, was 2018 in unseren Augen nicht korrekt läuft.
Dies entspricht unserem Demokratieverständnis und der Aufgabe einer Opposition, die wir nach wie vor Ernst nehmen werden.
Ich wünsche allen Mitgliedern ein gutes und gesundes neues Jahr 2018!
Mit freundlichen Grußen
Marcell Hesse
1.Vorsitzender FW Finnentrop e.V

Gemeinde Finnentrop muss Auskünfte erteilen!

Gemeinde muss Vollmerts Fragen beantworten titelt die WP am 30.12.2017. Da auch das Oberverwaltungsgericht den Antrag des Bürgermeisters der Gemeinde Finnentrop auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes endgültig abgelehnt hat, muss die Gemeinde Finnentrop Auskünfte erteilen. Was ist das für ein Trauerspiel, dass der Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop in sämtlichen Instanzen verliert bevor er eigentlich selbstverständliche Auskünfte erteilt. Es drängt sich natürlich die Frage nach dem warum auf. Hat die Verwaltungsspitze so viel zu verbergen? Oder stimmt es wirklich, dass in der Gemeinde Finnentrop ein solches Durcheinander herrscht, dass die Zahlen einfach nicht beigebracht werden können? Kennt man weder Kostenstellen noch Kostenträgerrechnung? Oder mangelt es einfach nur am Verständnis, dass Opposition in der Demokratie kontrollierende Funktionen zu erfüllen hat?

Wie auch immer das Lied von Stefan Uhl (Stern TV) hat scheinbar universellen Charakter. Zitat —„und wenn du denkst das kann doch gar nicht sein – sag ich doch, du musst in Finnentrop sein“ mehr hier