Antrag der IG Gegenwind Frettertal

Die IG beantragt ein „neutrales“ Gutachten zur Windkraft. Im Vorfeld der Beratungen im H+F Ausschuss und dem Rat bezieht Bürgermeister Hess in der Westfalenpost vom 29.8. Stellung.

Zitat:“ Er (BM Hess) halte es jedoch für wenig lohnenswert, nun ein Gutachten nach dem anderen in Auftrag zu geben….“

Und weiter Zitat :“ Uns ist es grundsätzlich wichtig, dass wir das Verfahren bald wieder aufnehmen“

Und weiter Zitat:“Unsere Partner werden sich keine Billigheimer ausgesucht haben“

Wen der BÜRGERmeister mit UNS und UNSERE Partner meint, wäre doch interessant zu erfahren.

Link Westfalenpost klick

Link Lokal Plus klick

Die Fraktion der Freien Wähler hat zum Thema eine Pressemitteilung veröffentlicht Kommentar FW Finnentrop klick

Informationen zum Baumklopfer, – der vermutlich wegen seiner Nachtzulage kein Billigheimer ist – klick

Lebensraum statt Windfabrik!

Auch in Weuspert und Faulebutter organisiert sich der Widerstand gegen die geplanten Windkraftanlagen. Es wird berichtet von um den Tourismus besorgten Landgasthofbesitzer – siehe auch hier klick – und von Waldbesitzern, die dem schnellen Profit widerstehen 🙂

Hoffen wir, dass die vorhandenen Strömungen in Ostentrop und Schönholthausen  ihre Scheu verlieren und nun auch offen gegen die Zerstörung ihres Lebensraums opponieren.

Bericht von Lokal Plus klick hier

Trotz Supersommer – Übernachtungen in Finnentrop brechen um 28,4% ein.

Entgegen dem positiven Trend, (Kreis Olpe +4,8%) sind die Übernachtungszahlen in der Gemeinde Finnentrop auf dem nicht für möglich gehaltenen Tiefstand.

In absoluten Zahlen zählen die Statistiker für die ersten 5 Monate in:

Lennestadt                          = 67.446 Übernachtungen

Attendorn                            = 53.755 Übernachtungen

Gemeinde Finnentrop    =   5.423 Übernachtungen

Selbst in kleineren Gemeinden wie Kirchhunden übernachten mit 20.894 fast 4 mal so viele Gäste.

Das den politisch handelnden Personen dann als Entschuldigung 5 wöchige Baumaßnahmen in 5 Zimmern eines Hotels einfallen, zeigt die Hilflosigkeit der Verantwortlichen.

Vergleicht man die aktuellen Zahlen (Zeitraum Jan.-Mai.2018) langfristig, wird das Totalversagen der Finnentroper Tourismusförderung noch offensichtlicher.

Jahr 1985 = 41.895 Übernachtungen

Jahr 2015 = 28.119 Übernachtungen

Doch was ist der Ausweg aus dem Dilemma?

Machen wir Finnentrop einfach mal schön. Wie wäre es mit der Aktivierung des Reiterstellwerks. Oder die Nutzung des Areals „Metten“ als Radfahrerhotel mit Restaurant und Shoppingcenter wäre auch eine Vision.

Wenn die Mittel, die in den monströsen Lichtblick und den unsinnigen Lennebalkon geflossen sind, zur Auflockerung der Tallage benutzt worden wären, würde der trostlose, sinnentleerter Bahnhofsbereich die Reisenden weniger abschrecken.

Aber weit gefehlt, die Investorenversteher in der Verwaltung machen sich daran, daß was noch bleibt, nämlich unsere schöne Natur mit 240m hohen Windrädern zu verunstalten.  

Wir taufen Wanderwege dann in Windradwege um – und schauen zu, wie die Lungen der Fledermäuse aus dem hochtouristischen Tunnel implodieren.

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  • Sorry für den Zynismus, aber die Ignoranz und offensichtliche Unfähigkeit ist mittlerweile nur so zu ertragen.